Bayern auf der ITB 2002:
Coolster Messestand und begehrtestes Kameramotiv -
Der Eiskletterturm war Publikumsmagnet - rund 500 Gipfelstürmer erklimmten
den Eisturm. Das ist das erste Fazit Bayerns nach der ITB 2002.
Bayern begeisterte mit pfiffigen Ideen: Das Messe-
und Erlebniskonzept "Bayerischer Marktplatz" wurde von den Besuchern
begeistert angenommen. Rund 121.000 Besucher strömten zur weltgrößten
Reisemesse, der Internationalen Tourismus Börse ITB, nach Berlin.
Publikumsmagnet am 630 Quadratmeter großen
Bayern-Stand war ein sieben Meter hoher Eiskletterturm, den rund 500
Gipfelstürmer in den fünf Messetagen erklimmten.
Passend zum Jahresthema "Lust auf Natur" und dem
"Internationalem Jahr der Berge" ist auch die Kooperation der BAYERN
TOURISMUS Marketing GmbH und des Deutschen Alpenverein (DAV). Alfred
Siegert, Hauptgeschäftsführer des DAV: "Die ITB ist die ideale Plattform,
um den Besuchern den sensiblen Umgang mit der Natur nahe zu bringen.
Gerade in Bayern, mit seinen Mittelgebirgen und der Alpenregion gilt es,
die Natur und Umwelt zu schützen und die Ökologie im Gleichgewicht zu
halten."
Toni Grassl, Erfinder des 13 Tonnen schweren
Eisturms und Geschäftsführer der Event Agentur Ourdoor Club ist
begeistert: "Ich bin beeindruckt von der großen Resonanz, die unser
Eisturm bei den Besuchern ausgelöst hat. Alle fünf Minuten versuchte ein
Messegast sein Glück, aber nicht alle wurden Gipfelstürmer." Die
senkrechten Wände des Eisturmes haben die Qualität von Gletschereis.
Steigeisen, Helm und Pickel werden gestellt und erfahrene Bergführer
sichern die Kletterer über Seil- und Gurtsysteme.
Für
Fachbesucher war der Eisberg glöeichfalls wunderbar anzusehen. Für Gespräche war
die etwas untypische bayrische Musik (z.B. AC DC) und die Belüftung für das Eis aber
manchmal so laut, dass man sich merklich schwerer unterhalten konnte um sich noch zu
verstehen. Der Biergarten (nur für Fachbesucher) war leider, wie jedes
Jahr, so
überfüllt, dass Ausweichplätze aufgesucht werden mussten. Nur gut, dass im
Gegensatz zur C-B-R in München fast jede Region einen eigenen Messestand
für Fachgespräche aufgebaut hatten.
Wie die
Bayern Tourismus Marketing GmbH mitteilte, konnte der Freistaat mit über
74,5 Millionen Übernachtungen auch im Jahr 2001
wieder ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Das entspricht einem Plus von
0,6 Prozent und einem absoluten Zuwachs von knapp 500.000 Übernachtungen
gegenüber dem Jahr 2000. Damit liegt der Zuwachs in Bayern über dem
Bundesdurchschnitt mit 0,3 Prozent Wachstum. Mit dieser Bilanz bleibt das
Reiseland Bayern die unangefochtene Nummer Eins unter den Urlaubsländern
in Deutschland.