
„Fritz
Koenig. Meine Arche Noah“ – Ausstellung in Landshut
Das Landshuter
Skulpturenmuseum im Hofberg zeigt noch bis Ende 2005 – die neue
Ausstellung „Fritz Koenig. Meine Arche Noah“.
Diese Ausstellung,
die erstmals einen Überblick über die Gesamtheit der Stiftung Fritz und
Maria Koenig gibt, widmet sich der Darstellung von Lebens- und Arbeitswelt
eines der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Werk, Sammlung und
persönliches Umfeld werden hier zueinander in Beziehung gebracht,
dokumentiert und somit erfahrbar gemacht.
Die Ausstellung wird
von einem Vortragszyklus und anderen Veranstaltungen begleitet.
Weitere Informationen
gibt es beim Skulpturenmuseum im Hofberg, Stadt Landshut, Am Prantlgarten
1, 84028 Landshut, Tel. 0871/89021, Fax 0871/89023,
skulpturenmuseum@landshut.de
, www.landshut.de
12.7.04
Im Zentrum Landshuts,
nahe der Fußgängerzone, verwöhnt ein neues Hotel Garni Gäste der
niederbayerischen Stadt – das City Hotel Isar-Residenz. Modern
ausgestattet und mit edlem Ambiente lädt dieses 200-Betten-Hotel mit Nähe
zum Flughafen München Städtereisende, Geschäftsleute und Tagungsgäste zum
Verweilen und Verwöhnen lassen ein.
Informationen und den
Hotelprospekt gibt es beim City Hotel Isar-Residenz, Papiererstr. 6, 84034
Landshut, Tel. 0871/430570, Fax 0871/4305799,
isar-residenz@t-online.de ,
www.isar-residenz.de
12.7.04
KULTURmobil kurvt durch Niederbayern
Bis 4.
September 2004 tourt das KULTURmobil zum siebten Mal den Sommer über
durch ganz Niederbayern.
An insgesamt 30
Gastspielorten wird die fahrbare Bühne ausgeklappt. Unter freiem Himmel
auf Märkten und Plätzen unterhält eine professionelle Künstlertruppe das
herbeiströmende Publikum. Zum ersten Mal wird bei KULTURmobil mit „Der
wunderbare Tassilokelch“ ein Märchen aus Niederbayern aufgeführt – in
dieser Fassung mit Musik eine Uraufführung.
Mit „Amphitryon“
wagen sich die Schauspieler des KULTURmobils an einen klassischen Stoff
heran. Als Lustspiel von Jean Baptiste Molière und vor allem mit der
zeitgenössischen Musik von Michael Bauer wird „Amphitryon“
freilufttauglich.
Genießen kann man
diese wundervollen Theater- und Musikerlebnisse zum Beispiel am 3. September 2004 in
Straubing.
Die weiteren Termine
und nähere Informationen erhält man beim Bezirk Niederbayern,
Kulturreferat, Postfach, 84023 Landshut, Tel. 0871/8081963,
kultur@bezirk-niederbayern.de
2.6.04
Landshuter Einkaufs- und
Erlebnisführer
Die niederbayerische
Residenzstadt wird in diesem Jahr 800 Jahre alt. Im neuen Einkaufs- und
Erlebnisführer 2004 zeigt die Stadt in kompakter Form, was sie in Bezug
auf Kultur, Gastlichkeit, Einkaufsmöglichkeiten und historischer
Baulichkeiten zu bieten hat. Man erfährt vom Direktverkauf des
Schokoladenherstellers Brandt, von der prachtvollen Einkaufsmeile in der
großzügigen Innenstadt und den verwinkelten Gassen.
Wer sich mehr für die
historische Seite der Stadt interessiert, kann den höchsten Backsteinturm
der Welt der gotischen Pfarr- und Stiftskirche St. Martin bewundern oder
eine der ältesten Gartenanlagen Bayerns, den Hofgarten, besuchen.
Die Stadt bietet
thematische Stadtführungen, historisches Goldwaschen, Hits für Kids,
Fototouren und vieles mehr. Im Mai beginnt die Jubiläumsausstellung zur
Achthundertjahrfeier der Stadt. Gefeiert wird das ganze Jahr, zum Beispiel
bei den Landshuter Hofmusiktagen, dem Gartenfestival auf Burg Trausnitz im
Juni, dem Altstadtfest im Juli, dem Landshuter Haferlmarkt im September
und bei vielen anderen Veranstaltungen mehr.
Ausführliche
Informationen, den Einkaufs- und Erlebnisführer und Unterkunftsnachweise
erhält man beim Verkehrsverein Landshut, Altstadt 315, 84028 Landshut,
Tel. 0871/92205-0, Fax 0871/89275,
tourismus@landshut.de ,
www.landshut.de
11.2.04
Die Trausnitz
in Landshut hat einen neuen "Bewohner"
- Lange wurde sie vor allem von den Kindern vermisst,
jetzt endlich ist sie in die Trausnitz "eingezogen": eine komplette
Ritterrüstung
Die
Burg Trausnitz ist ein Stück "ritterlicher" geworden. Denn in der
historischen Dürnitz, dem ehemaligen Speisesaal des herzoglichen Gefolges,
können die Besucher bei der Burgführung nun auch eine Armatura alla
francese, zu deutsch Ritterrüstung im französischen Stil, des
Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz bewundern. Wie die Burgverwaltung in
der Vergangenheit immer wieder festgestellt hatte, wurde gerade bei den
beliebten Kinderführungen von den jüngsten Besuchern eine Ritterrüstung
vermisst. Die Rüstung ist eine Kopie, angefertigt um 1950 nach dem
bedeutenden Original von 1451, das sich in der Rüstkammer des
Kunsthistorischen Museums in Wien befindet.
Wie die zuständige Referentin Dr. Brigitte Langer
erläutert, wären originale Rüstungen in dieser Qualität und mit
historischem Bezug zu Landshut im Kunsthandel nicht mehr zu erwerben,
weshalb sich die Bayerische Schlösserverwaltung glücklich schätzt, den
Besuchern nun diese Kopie zeigen zu können.
Kurfürst Friedrich von der Pfalz (reg. 1449/51 - 76) war
ein Verwandter und Bündnispartner von Herzog Ludwig dem Reichen von
Bayern-Landshut (reg. 1450 - 79). Friedrichs Großneffe Rupprecht von der
Pfalz heiratete 1499 Ludwigs Enkelin Elisabeth. Der Brautvater Georg der
Reiche setzte das Ehepaar als Erben des Herzogtums Niederbayern ein, was
1503 zum Landshuter Erbfolgekrieg führte.
Friedrich I. hatte dir Prunkrüstung zu seinem Amtsantritt
als Kurfürst von der Pfalz bei der Missaglia-Werkstatt in Mailand
bestellt. Die sorgfältig gearbeitete Rüstung vermag nun den Burgbesuchern
die auch in Landshut gepflegte hohe Plattnerkunst anschaulich zu
vermitteln. So wurde die Rüstung nach Maß und nach den besonderen
Vorlieben ihres Trägers durch die damals führende Plattner-Werkstatt für
Luxusharnische in Italien "geschneidert", in diesem Fall alla francese,
das heißt im französischen Stil, erkennbar insbesondere an den überlangen
Schnabelschuhen der Rüstung. Bemerkenswert ist das Gewicht, das damals dem
Träger sicherlich zu schaffen machte. Allein der Harnisch (Körperschutz
ohne Gliedmaßen) wog um die 20 kg. Die Neuerwerbung der Bayerischen
Schlösserverwaltung macht nun den Besuch der Burg Trausnitz noch ein Stück
lohnenswerter.
Öffnungszeiten, Burg Trausnitz: April-September: 9-18 Uhr,
Oktober-März: 10-16 Uhr, Täglich geöffnet
Geschlossen am: Faschingsdienstag, 24.12., 25.12.,
31.12.
Eintrittspreise 2004: 4,- Euro regulär, 3,- Euro
ermäßigt (für Gruppen ab 15 Personen), Kinder und Jugendliche unter 18
Jahren erhalten freien Eintritt
Weitere Informationen und Pressefotos erhalten Sie bei:
Bayerische Schlösserverwaltung, Telefon: (0 89) 1 79 08-160, Fax: (0 89) 1
79 08-190 E-Mail:
presse@bsv.bayern.de
Die Bayerische Schlösserverwaltung im
Internet:
www.schloesser.bayern.de
30.12.03
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