Wandertouren in Oberbayern
Auf den Wiesen
saftig grünes Gras, an den Bäumen zarte Blätter, in der Luft der Duft
nach frischer Erde. Im Frühling wächst die Lust, die Welt wieder auf
Schusters Rappen zu erkunden. Naturschönheiten rund um Bad Reichenhall
lassen sich bequem mit der „Tourenfibel“ entdecken, die 40
verschiedene Routen auflistet.
Damit auch
ungeübte Wanderer den richtigen Weg finden, sind
Streckenbeschreibungen ebenso selbstverständlich wie Angaben zu Dauer
und Länge der Tour, Anfahrtsmöglichkeiten, Schwierigkeitsgrad und
Einkehrmöglichkeiten
(Kur-
u. Verkehrsverein, Tel. 08651/606-303,
www.bad-reichenhall.de.
Einen
Alm-Erlebnisweg hat Ramsau bei Berchtesgaden eingerichtet. Diese Tour
räumt auf mit dem Mythos vom beschaulichen Bergleben und zeigt u.a.
den Arbeits-Alltag der Bauern. Kulturelles Kontrastprogramm gibt’s auf
dem örtlichen Maler-Rundweg, der an die Epoche des 19. Jahrhunderts
erinnert, als sich Künstler aus ganz Europa von dem pittoresken Ort
inspirieren ließen. Kurverwaltung, Tel. 08657/988920,
www.ramsau.de .
Ein Erlebnis
der besonderen Art sind auch die Vollmond-Wanderungen in Aschau. Am 30.8. sind sie ideal für
Nachtschwärmer, die in Begleitung eines Führers die silbrig
beschienene Natur erkunden wollen (Tourist Info, Tel. 08052/9049-37;
www.aschau.de ).
Auf den
Spuren des Kini wandelt man auf dem König-Ludwig-Weg. Als
Fernwanderstrecke schlängelt er sich zwischen Füssen und dem
Starnberger See durchs Voralpenland. Ohne Gepäck und in kleinen
Etappen kann man jetzt die „Gemütliche Tour“ absolvieren.
Sieben Tage
läuft man zwischen 18 und 23 Kilometern, übernachtet in Gasthöfen und
bekommt zum Pauschalpreis ab 398 Euro außer Kartenmaterial, Transfers
und einer Schifffahrt auf dem Ammersee auch die Gelegenheit, im
Kloster Wessobrunn zu nächtigen und dort abends im Kreis der
Schwestern zu speisen.
Tourismusverband, Tel. 08861/7773,
www.pfaffenwinkel.com
Mit der Natur per Du
- Urlaub auf dem Land in Oberbayern
Als Weckruf Hahnenschrei und Hühnergegacker, zum Frühstück stallwarme
Kuhmilch und ofenwarmes Brot, danach ein Spaziergang durch taufeuchte
Wiesen inklusive Picknick am Waldweiher. Für viele Erholungssuchende
gibt es nichts Besseres zum Batterienaufladen als Ferien auf dem Land.
Wer Oberbayern von seiner ursprünglichsten Seite kennenlernen möchte,
ist mit Urlaub auf dem Bauernhof bestens bedient – und das nicht nur
auf dem Abrahamhof in Benediktbeuern, der 2003 zum beliebtesten
Kinder-Ferienhof Deutschlands gewählt wurde (Gästeinformation, Tel.
08857-248,
www.benediktbeuern.de).
Inmitten von Natur pur finden Kinder eine
Erlebniswelt, in der laufend Tierbabys zur Welt kommen oder kleine
Kopiloten mit auf den Trecker klettern dürfen. Und auch Erwachsene
können auf gastlichen Höfen rundum relaxen.
Denn Angebote vom
morgendlichen Brötchenservice für Ferienwohnungsbewohner über
Kostproben aus der Hofbrennerei bis zur Schachpartie mit den
Gastgebern sind an vielen Orten inklusive.
Einen stimmungsvollen
Katalog zum Thema hat „Die Seele Bayerns“ aufgelegt, der unter dem
Motto „Land-Leben“ über Angebote zwischen Tegernsee, Schliersee und
Wendelstein informiert (Tourismusverband, Tel. 08026/920700,
www.die-seele-bayerns.info
.
Sich im Stroh verstecken, am Bach
Staudämme bauen, Lagerfeuer machen – auch rund um den Staffelsee kann
man im Blauen Land „Urlaub auf dem Bauernhof“ machen, für den
ebenfalls ein Spezialprospekt wirbt (Tourist-Information, Tel.
08841/61410,
www.murnau.de.
Mit der Natur per Du sind die Vitalhöfe. Als
grenzüberschreitender Zusammenschluss von oberbayerischen und Tiroler
Bäuerinnen haben sie sich auf uralte Traditionen zurückbesonnen:
versorgen ihre Gäste mit Hausmitteln vom Kirschkernkissen bis zur
Ringelblumensalbe, unternehmen Kräuterwanderungen, bieten wohltuende
Molke-Bäder und Heupackungen an (Tölzer Land Tourismus,
Tel. 08041/505-206, Internet
www.toelzer-land.de.
Familiengerechte
Erlebniswanderungen zu einheimischen Bergbauernhöfen stehen in
Oberaudorf auf dem Programm. Vor Ort werden alte Gerätschaften oder
Obst- und Gemüsegärten genauso erklärt wie Tipps und Tricks im Umgang
mit kleinen und großen Tieren (Kur- und Verkehrsamt, Tel. 08033/30120,
www.oberaudorf.de.
Noch mehr ins Detail geht’s auf der Glentleiten bei Großweil: In diesem Freilichtmuseum wurden bislang 50
ländliche Gebäude im Original wieder aufgebaut, die unter dem Motto
„Erhalten, entdecken, erleben“ einen lebendigen Einblick in die
Vergangenheit oberbayerischer Bauern ermöglichen (Tel. 08851/1850,
www.glentleiten.de.
Um die Geschichte einer landschaftlich
besonders reizvollen Region kreisen gleich zwei Schauen. Das Museum
Tegernseer Tal, das heuer 100 Jahre alt wird, illustriert im frisch
renovierten Alten Pfarrhof mit über 1000 Exponaten die
jahrhundertealte Kultur der traditionsreichen Gegend.
Fahrbare
Untersätze von früher versammelt das Kutschen-, Wagen- und
Schlittenmuseum in Rottach-Egern, wo Pferdenarr Thomas Böck
ausschließlich betagte Exemplare ausstellt (Tegernseer Tal Tourismus
GmbH, Tel. 08022/671341,
www.rottach-egern.de ).
Den Wandel der Landwirtschaft in den
letzten 200 Jahren schließlich vollzieht das Bauerngerätemuseum in Hundszell bei Ingolstadt auf einem ehemaligen Hof nach (Tourist
Information, Tel. 0841/305-3030,
www.ingolstadt.de
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Oberbayern erhalten Sie im
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Reisekatalogservice.
Quelle: TI Oberbayern
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Lust auf eine Münchner
Weisswurst?
Es gibt immer
wieder Streitgespräche wie denn die Weisswurst richtig geschnitten und
gegessen wird. Doch es gibt selbst für eingefleischte Weisswurstfans
noch Überraschungen.
Doch sehen Sie selbst wie eine Weisswurst noch
"tranchiert" werden kann.
Der Weisswurstfilm vom Oktoberfest Viel Spaß.