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Grenzüberschreitender Wanderweg „Blaue Säulen“ im Nationalpark

Außer dem bayerisch weiß-blauen Himmel ist weit und breit nichts Blaues in Sicht – dennoch wandert man im Grenzgebiet zwischen Bayern und Böhmen, unterhalb des Lusengipfels, auf dem Wanderweg „Blaue Säulen“. Der Steig hat seinen Namen von einem historischen Grenzübergang auf 1 099 Metern Höhe, der nach der Errichtung des „Eisernen Vorhangs“ Jahrzehnte lang geschlossen war. Erst seit 2008 ist er wieder geöffnet, aus Naturschutzgründen allerdings nur während der Sommer- und Herbstmonate (15. Juli bis 15. November). Von der Schutzhütte am Böhmweg führt der Wandersteig durch das Blockmeer am Lusen hinüber ins Tschechische und dort zum ehemaligen Forsthaus Pürstling, das heute als Nationalpark-Infostelle dient.

Der Weg ist schmal und wildromantisch, er bietet wunderschöne Ausblicke auf den Lusen und offenbart auf tschechischer Seite eine märchenhafte Hochebene. In einer phantastischen Welt wähnt sich der Wanderer auch auf bayerischer Seite. Beginnt er seinen Fußmarsch am Lusenparkplatz und wandert leicht bergan auf der „Gulden Straß“ zur Schutzhütte am Böhmweg, stößt er unterwegs auf die Glasarche, ein grün schimmerndes, fünf Meter langes Schiff aus Glas. Gehalten von einer Hand aus Eichenholz ruft sie im Waldherz Europas zu Frieden und Toleranz auf.

Für die „Blauen Säulen“ benötigt man eine Gehzeit von rund vier Stunden.

Weitere Informationen: Besucherzentrum „Hans-Eisenmann-Haus“, Böhmstraße 35, 94556 Neuschönau, Tel. 08558/9615-0, Fax 08558/9615-22, heh@npv-bw.bayern.de, www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 

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