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Andreas Scherer, Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger: Wir können mit Zuversicht in die Zukunft schauen

Die bayerischen Zeitungsverleger können und sollten mit Zuversicht in die Zukunft schauen, sagte Andreas Scherer, der Vorsitzende des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV). Auf der Tagung des Verbandes am 19./20. April in Bamberg wies Scherer darauf hin, dass die Verlagshäuser im Freistaat die internationale Finanzkrise bemerkenswert gut überstanden hätten: "Sie war nicht der befürchtete Tsunami. Wir haben eine heftige Welle auf uns zukommen sehen und sie hat deutliche Spuren hinterlassen. Aber wir befinden uns auf festem Boden." Im Internet-Bereich machte sich Scherer für ein Ende der Gratis-Mentalität stark: Null als Preis für Qualitätsinhalte könnten sich die Verleger auf Dauer nicht leisten.

Nachdrücklich warnte Scherer vor der Regulierungs- und Datensammelwut der Politik. Wer das Geschäftsmodell der Zeitungshäuser durch kleinliche Vorschriften und Verbote weiter einenge, höhle die Pressefreiheit und damit eine wichtige Säule unserer Demokratie aus.

Er stellte aber auch wichtige Siege auf diesem Gebiet heraus. So sei er froh darüber, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung "kassiert hat". Damit sei der Informanten- und Quellenschutz deutlich gestärkt worden. Scherer: "Wo wären wir ohne unsere Verfassungsrichter." Die Pressefreiheit zu sichern sei eine der wichtigsten Aufgaben der Verleger und ihres Verbandes, vom Widerstand gegen die Vorratsdatenspeicherung bis hin zum Kampf gegen allzu bevormundende Werbeverbote.

Auch im Bereich der Werbeverbote meldete Scherer einen "wichtigen Erfolg": Ein Werbeverbot für alkoholische Getränke hätte auch "das bayrische Grundnahrungsmittel Bier" und eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Privatbrauereien betroffen, sagte Scherer. Dies sei nun abgewehrt. Es habe aber der gemeinsamen Anstrengung mehrerer Wirtschaftsverbände bedurft, um die damalige Drogenbeauftragte, Sabine Bätzing, von diesem Vorhaben abzubringen.

Schließlich wies Scherer darauf hin, wie wichtig es für die Zukunft sei, die Jugend an die Medien heranzuführen. Der vor kurzem eingeführte Medienführerschein solle den Kindern helfen, ihren Weg durch die Medienvielfalt zu finden, ohne dass sie zu Schaden kommen. In vielen bayrischen Schulklassen gehöre der Medienführerschein bereits erfolgreich zum Unterrichtsprogramm: "Eine gute Sache für die Jugend und für die
Medien."

Hinweis: 44 bayerische Zeitungsverlage und 5 persönliche Mitglieder mit einer täglichen Gesamtauflage von derzeit ca. 2,5 Millionen Exemplaren sind im Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV) zusammengeschlossen. Ihm obliegt die Wahrung und Vertretung der gemeinsamen ideellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder. Bei parlamentarischen, gesellschafts- und medienpolitischen Entwicklungen setzt er sich für die Belange der Branche ein und wirkt so als Transmissionsriemen.

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