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Mehr Gäste in bayerischen Beherbergungsbetrieben

Die überwiegende Mehrzahl der bayerischen Regionen konnte vom Tourismusboom der letzten Jahre profitieren. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, nahmen die Gästeankünfte in den bayerischen Beherbergungsbetrieben1) von 2010 bis 2014 um 15 Prozent auf 32,5 Millionen zu, die Übernachtungen stiegen um neun Prozent auf 85,2 Millionen. Die Gästeankünfte und Übernachtungen erreichten im Jahr 2014 zum wiederholten Mal neue Rekordwerte.

Zeitgleich sank jedoch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste von knapp 2,8 auf gut 2,6 Tage. Die größte bayerische Tourismusregion nach der Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen ist die Landeshauptstadt München. 6,6 Millionen Gästeankünfte im Jahr 2014 bedeuten gegenüber dem Jahr 2010 einen Zuwachs von 1,0 Million Gästeankünften, 13,4 Millionen Übernachtungen ein Plus von 2,4 Millionen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erfreut sich das Reiseland Bayern einer hohen und weiterhin steigenden Beliebtheit. 32,5 Millionen Gästeankünfte in den Beherbergungsbetrieben1) Bayerns im Jahr 2014 bedeuten einen Anstieg der Gästezahl von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 und von 36 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Während die Zahl der Gästeankünfte in den letzten 30 Jahren überwiegend zunahm, schwankte die Zahl der Übernachtungen teilweise deutlich. So wurde das Niveau der Jahre 2000 und 2001 erst im Jahr 2011 wieder erreicht. Im Jahr 2014 lag die Zahl der Übernachtungen bei 85,2 Millionen, dies sind neun Prozent mehr als im Jahr 2000 und gut neun Prozent mehr als im Jahr 2010.

Ursächlich für unterschiedliche Entwicklung der Zahl der Gästeankünfte und der Übernachtungen ist, dass die Gäste zwar öfter, aber im Schnitt immer kürzer in einem Beherbergungsbetrieb übernachten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Gastes lag im Jahr 2000 bei 3,3 Tagen, bis 2010 nahm sie auf knapp 2,8 Tage ab. Im Jahr 2014 lag sie nur noch bei gut 2,6 Tagen.

Tourismusregionen

Die überwiegende Mehrzahl der bayerischen Tourismusregionen verzeichnete im Zeitraum 2010 bis 2014 deutliche Zuwächse bei Gästeankünften und Übernachtungen. Die Landeshauptstadt München, nach dem Gästeaufkommen Bayerns größte Tourismusregion, meldete rund ein Fünftel mehr Gästeankünfte und Übernachtungen. 6,6 Millionen Gästeankünfte bedeuten ein Plus von 1,0 Millionen, 13,4 Millionen Übernachtungen ein Plus von 2,4 Millionen.

Im Jahr 2014 zählten die 14 Tourismusregionen im Bereich München-Oberbayern zusammen 14,5 Millionen Gästeankünfte (+17 Prozent gegenüber 2010) und 35,1 Millionen Übernachtungen (+13 Prozent). Neben München verbuchten das Münchener Umland und die Region Oberbayerns Städte (Ingolstadt, Landkreise Neuburg-Schrobenhausen und
Pfaffenhofen a.d. Ilm) zweistellige Zuwächse bei den Gästeankünften und Übernachtungen.

4,6 Millionen Gästeankünfte (+18 Prozent gegenüber 2010) und 14,0 Millionen Übernachtungen (+9 Prozent) meldeten die beiden Tourismusregionen im Regierungsbezirk  Schwaben – Allgäu und Bayerisch-Schwaben – für das Jahr 2014. In den fünf ostbayerischen Tourismusregionen zusammen übernachteten im Jahr 2014 4,8 Millionen Gäste (+11 Prozent gegenüber 2010) 16,4 Millionen Mal (+3 Prozent).

In den 14 fränkischen Tourismusregionen zusammen stieg die Zahl der Gäste von 2010 auf 2014 um zwölf Prozent auf 8,8 Millionen. Zeitgleich wuchs die Zahl der Übernachtun-gen um neun Prozent auf 20,2 Millionen. Fünf Tourismusregionen (Fränkisches Seen-land, Fränkisches Weinland, Haßberge, Spessart-Mainland und Städteregion Nürnberg) verzeichneten dabei zweistellige Zuwachsraten bei den Gästeankünften und Übernachtungen.

Der Aufwärtstrend im bayerischen Fremdenverkehr setzte sich auch in den ersten sieben Monaten 2015 fort: Die Zahl der Gästeankünfte in Bayern stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sechs Prozent, die Zahl der Übernachtungen um nahezu vier Prozent.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik


1) Ab dem Berichtsjahr 2012: Geöffnete Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffnete
Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen. Bis zum Berichtsjahr 2011: Geöffnete Beherbergungsbetriebe mit neun oder
mehr Gästebetten, einschließlich geöffnete Campingplätze mit drei oder mehr Stellplätzen. Der Einfluss der Änderung der
Abschneidegrenze auf die Ergebnisse ist jedoch gering.

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