https://www.facebook.com/tr?id=211108632602584&ev=PageView&noscript=1
Sprachreisen: Englischen Dialekt und Mundart in Australien erlernen - 5.0 out of 5 based on 5 votes

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Sprachreisen nach Australien sind sehr beliebt

Für den Mitteleuropäer liegt wohl kaum ein Ort ferner als gerade Australien. Daher eignet sich dieser Kontinent der Superlative wahrlich nicht für einen Wochenendausflug. Die weite Reise nach Australien will wohl überlegt und auch gut geplant sein. Allein die lange Anreise, und dabei gehen wir mal nicht davon aus, dass Sie als blinder Passagier im Frachtraum an Bord eines Tankers sein wollen, sondern die Reise bequem und zeitlich überschaubar mit dem Flugzeug planen, ist in der Tat eine körperliche Strapaze, übersteigen die Flugzeiten doch deutlich die 12-Stundenmarke, wobei mindestens eine Zwischenlandung, z. B. in Singapur, unumgänglich ist.

Je weiter, desto länger

Daher ist es grundsätzlich sinnvoll, sehr weite Reisen nur dann zu machen, wenn man auch genug Zeit hat für die Akklimatisation, denn nicht nur die langen Flugzeiten stellen eine körperliche Belastung dar, sondern auch die Anpassung an die fremde Region, das ganz andere Klima und die gewöhnungsbedürftigen Nahrungsmittel. Hier findet man bei renommierten Sprachreiseveranstalter auch Englisch Sprachkurse in Australien die teilweise bis zu 9 Wochen und mehr dauern.

Gute Sprachschulen in Australien gibt es beispielsweise in Sydney, Brisbane, Cairns, Melbourne, Port Douglas, Gold Coast, Perth, Adelaid und anderen bekannten Orten.

Warum in Australien Englisch gesprochen wird

Im April 1770 erreichte Kapitän James Cook die Ostküste Australiens. Indem er die Küstenlinie kartografierte, nahm er das Land auch gleich formal als britische Kolonie unter dem Namen "New South Wales" für die englische Krone in Besitz. Seine geheime Mission bestand damals darin, den Pazifik im Bereich des 40. südlichen Breitengrades zu erforschen, um jenen postulierten "Südkontinent" zu entdecken. Die britische Regierung war auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, für ihre vielen Sträflinge weitere Strafkolonien einzurichten. Dieser besondere Bedarf hatte sich durch die Unabhängigkeit der USA so ergeben. Im Grunde wollten die Briten ihre ungeliebte Unterschicht loswerden bzw. "ausdünnen", was ihnen dadurch gelang, dass die Menschen schon für kleinste Vergehen der Verschiffung zugeführt wurden. So trafen im Januar 1788 die ersten 11 Schiffe mit englischen Siedlern bzw. Verurteilten in Port Jackson ein. Die dort entstehende neue Ansiedlung erhielt ihren Namen zu Ehren des Innenministers Lord Sydney. Innerhalb der folgenden 80 Jahre wurden dorthin ca. 160.000 Gefangene verbannt.

Das besondere Englisch

Wie es sich für eine Sprache gehört, haben sich auch im Englischen viele Dialekte bzw. Mundarten entwickelt, so im Speziellen auch in Australien. Hier zeichnet sich die Aussprache durch typische eigenwillige Dehnungen und Verzerrungen aus, die aber durchaus auch sympathisch klingen. Man muss nicht einmal ein großer Sprachkenner sein, um sofort zu wissen, ob man es mit einem Briten, Amerikaner oder Australier zu tun hat. Aber auch innerhalb dieses großen Kontinents haben sich selbstverständlich Sprachvarianten herausgebildet. Wer sich für solche sprachlichen Feinheiten interessiert und auch die zeitliche Möglichkeit dazu hat, dem sei unbedingt eine Rundreise in die Regionen um Canberra, Adelaide, Perth, Darwin, Alice Springs oder Townsville empfohlen.

Wieder zurück zu Hause angekommen, möchte man dann hoch angereichert mit neuen Sprachkenntnissen vielleicht einen englischen Vortrag über seine Masterarbeit halten und schaut dann möglicherweise im Auditorium in etwas verblüffte, ja vielleicht sogar irritierte Gesichter. Das könnte dann am speziellen Klang der australischen Aussprache liegen, was aber alle schnell lieben lernen, also einfach so weiter machen und sich nicht beirren lassen.

 

powered by www.GermanNews.com

Wir verwenden cookies auf unserer Webseite um Ihren Besuch effizienter zu gestalten und mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Klicken Sie deshalb auf cookies akzeptieren. Damit helfen Sie uns, die Seite und Inhalte zu verbessern. Mit anklicken akzeptieren Sie unseren cookie und der Hinweis verschwindet. Mehr zu Cookies finden Sie hier.

  Ich akzeptiere cookies der Bayernzeitung.
EU Cookie Directive Information