Kleinstes Weinbaugebiet Deutschlands in Bayern - 5.0 out of 5 based on 1 vote

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Baierwein  - eine Spezialität an der Donau

Der bayerische Geschichtsschreiber Aventinus vermerkte um 1530: „Der gemeine Mann auf dem Gäu sitzt Tag und Nacht beim Wein“. Kaum zu glauben: Wein und nicht Bier war damals das Volksgetränk der Bayern.

Rebflächen waren an den Donauhängen im östlichen Landkreis Regensburg immer ein wesentlicher Teil der Kulturlandschaft.

Der dort gekelterte Baierwein wurde in seiner Blütezeit auf einer Fläche von ca. 2.000 Hektar angebaut. Heute sind es nur noch etwa vier Hektar. Doch die Trauben, die in diesem kleinsten Weinbaugebiet Deutschlands gedeihen, sind süß und liefern den geschätzten Regensburger Landwein – eine Rarität, die man ganzjährig als Flaschenwein direkt vom Winzer kaufen oder in den Straußenwirtschaften und Weinstuben verkosten kann.

Dokumentiert ist die Jahrhunderte alte Weinbautradition an der bayerischen Donau im Baierweinmuseum in Bach an der Donau. Zentraler Bestandteil des Museums ist eine Baumpresse aus dem Jahre 1615.

Der Weinlehrpfad liefert vielfältige Informationen zum praktischen Weinbau, auch werden an ihm die wichtigsten Weiß- und Rotweinsorten der Region angebaut. Der Infopark ist jederzeit zugänglich, ein Förderverein bringt mit Veranstaltungen Leben ins Museum.

Auskünfte: Verwaltungsgemeinschaft Bach an der Donau, Wörther Straße 5, 93093 Donaustauf, Tel. 09403/9502-0

 

 

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