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Runder Geburtstag in Schnaittach und Röthenbach

2011 ist ein Jahr der Jubiläen in Franken. Gleich zweimal wird in der Frankenalb gefeiert: Hier werden der Markt Schnaittach 1.000 Jahre und Röthenbach a. d. Pegnitz 700 Jahre alt.

Schnaittach, heute überragt von der mächtigen Ruine der Festung Rothenberg, wurde 1011 als „Sneitaha“ in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. und seiner Gemahlin Kunigunde erwähnt, als er den Ort dem neu gegründeten Bistum Bamberg zum Geschenk machte.

Mit weit über hundert Veranstaltungen feiert Schnaittach sein „Millenium“, darunter Sonderausstellungen wie „1.000 Jahre Schnaittach – Über 100 Jahre Wintersport auf dem Rothenberg“ oder „Unter dem böhmischen Löwen. Schnaittach und Nürnberger Landschaft zur Zeit Kaiser Karls IV. und der Hussitenkriege“.

Viel Raum nimmt auch die jüdische Geschichte Schnaittachs ein, etwa bei Vorträgen, am Internationalen Museumstag und bei Führungen in der Stadt oder im Jüdischen Museum Franken, das in einer ehemaligen Synagoge beheimatet ist. Genauso gehören aber auch Konzerte und Theater zum Programm, ebenso wie das Festwochenende vom 15. bis 17. Juli 2011 mit mittelalterlichen Treiben und historischem Festzug (www.schnaittach.de).

Röthenbach a. d. Pegnitz wurde hingegen erst im Jahr 1311 zum ersten Mal erwähnt, als Konrad von Beerbach seine Besitzungen und die Mühle am Röthenbach dem Katharinenkloster in Nürnberg vermachte.

Und der Markt versteht den 700. Jahrestag dieser Erwähnung zu feiern, etwa mit seinem Stadtfest (18. und 19. Juni 2011), einem Klassik Open Air mit den Nürnberger Symphonikern (1. Juli 2011), dem Blumenfest und der Kirchweih (26. bis 30. August 2011), dem Mittelalterfest (10. und 11. September 2011) und dem Internationalen Bürgerfest (17. September 2011). Eine große Festveranstaltung findet am Tag des offenen Denkmals (11. September 2011) rund um das Conradty Arbeitermuseum statt – dies ist auch eine gute Gelegenheit, mit der Conradty-Arbeitersiedlung eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Röthenbachs kennen zu lernen. Dieses Wohnquartier aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts hatte damals Vorbildcharakter und ist heute ein hochrangiges Denkmal der Industriegeschichte (www.roethenbach.de).

 

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