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Münchner Friedhofsführungen Juli bis November

Die Nachfrage bei den Führungen durch das Krematorium am Münchner Ostfriedhof ist derart hoch, dass die Städtische Friedhofsverwaltung zwischen Juli und November jetzt wöchentlich Rundgänge anbietet. Zudem gibt es wieder Rundgänge über Münchner Friedhöfe. Der Eintritt zu den Führungen ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Telefonische Anmeldung: Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr unter Telefon 2 31 99-3 25 sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für das zweite Halbjahr sind folgende Termine geplant:

- Alter Südfriedhof, Eingang Stephanskirche, Thalkirchner Straße 17
Freitag, 15. Juli, 12. August, 16. September und 14. Oktober, jeweils um 14 Uhr, Dauer zirka 2,5 Stunden

Der Alte Südfriedhof wurde im Jahr 1563 eingeweiht und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Zahlreiche Persönlichkeiten, wie beispielsweise die Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner, der Maler Carl Spitzweg, Münchner Originale wie Franz Xaver Krenkl oder der „Finessensepperl“ und die Frauenrechtlerin Ellen Ammann haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Der Rundgang schließt eine Besichtigung des neu geschaffenen Lapidariums (mit Ausstellungsstücken aus dem Alten Südfriedhof) mit ein. In einer Filmvorführung mit 3D-Animation wird die Entwicklungsgeschichte des Friedhofes dargestellt.

- Alter Nordfriedhof, Haupteingang, Arcisstraße 45
Freitag, 8. Juli, 9. September und 7. Oktober, jeweils um 14 Uhr, Dauer zirka 1,5 Stunden

Im Alten Nordfriedhof wurde wie auch im Alten Südfriedhof der Bestattungsbetrieb 1944 eingestellt. Beide Friedhöfe stehen als Gesamtensemble unter Denkmalschutz und sind als Landschaftsbestandteil geschützt. Der Rundgang führt zu historischen Gräbern und deren Geschichten.

- Waldfriedhof, Alter Teil, Fürstenriederstraße 288

Freitag, 16.September, 14 Uhr, Dauer zirka drei Stunden

Der Münchner Waldfriedhof ist ein Friedhof von beeindruckender Größe, Ausstrahlung und Schönheit. Der Weg führt vorbei an historischen Gräbern inmitten grüner Natur und zu besonderen Gräberfeldern wie der islamischen  Sektion und der „Bestattung unter Bäumen“. Für den Rundgang wird festes Schuhwerk empfohlen. Treffpunkt: gegenüber der Aussegnungshalle des Alten Teils. Die Führung endet am Haupteingang des Neuen Teils, Lorettoplatz 3.

- Westfriedhof, Haupteingang, Baldurstraße 28
Freitag, 22. Juli, 14 Uhr, Dauer zirka zwei Stunden

Der Westfriedhof besteht seit 1898, seine Bauten wurden 1902 vollendet.
Architekt war Professor Hans Grässel. In den 1920er Jahren wurde der „Neue Teil“ ausgebaut. Heute umfasst der Westfriedhof nach mehreren Erweiterungen rund 40.000 Grabplätze.

- Nordfriedhof, Haupteingang, Ungererstraße 130
Freitag, 19. August, 14 Uhr, Dauer zirka zwei Stunden

Der Friedhof wurde 1884 von der Gemeinde Schwabing angelegt und bei der Eingemeindung sechs Jahre später von der Stadt München übernommen. Die Aussegnungshalle, die Leichenhallen sowie die Mauereinfriedung und die Wohngebäude entstanden zwischen 1896 und 1899 nach Entwürfen von Stadtbaurat Professor Hans Grässel.

1962 wurde die Urnenhalle „N“ nach einem Entwurf von Architekt Eugen Jacoby errichtet. Nach insgesamt neun Erweiterungen umfasst der Nordfriedhof heute 34.000 Grabplätze mit Familiengräbern, Urnengräbern, Nischenplätzen und Arkadengrüften.

- Friedhof Bogenhausen, Bogenhausener Kirchplatz 1
Freitag, 22. Juli, 9. September und 21. Oktober, jeweils um 14 Uhr, Dauer zirka 1,5 Stunden

Schlichte und einfache Grabstätten prägen das Bild des kleinen Friedhofs um die Kirche St. Georg. Man würde nicht vermuten, dass dies der Bestattungsort zahlreicher berühmter Persönlichkeiten ist: Liesl Karlstadt, Erich Kästner, Rainer Werner Fassbinder, Annette Kolb, Oskar Maria Graf, Helmut Fischer („Monaco-Franze“) und vieler mehr.

- Krematorium, St.-Martin-Straße 41
1. Juli bis einschließlich 25. November jeden Freitag, jeweils um 15 Uhr, Dauer zirka zwei Stunden

Das Münchner Krematorium wurde 1927 nach Plänen von Professor Hans Grässel am Rande des Ostfriedhofes eröffnet. Die denkmalgeschützte Trauerhalle ist im Originalzustand erhalten und bietet einen würdigen Rahmen für Trauerfeiern zur Feuerbestattung.

Beim Rundgang durch den Technikbereich wird der Ablauf der Einäscherung erläutert. In welchen Schritten läuft die Einäscherung ab? Wie wird sichergestellt, dass die jeweilige Asche in die dafür vorgesehene Urne kommt? Wie sieht das Sicherheitssystem aus, mit dem sich Verwechslungen ausschließen lassen? Während des Rundgangs werden alle Fragen rund um das Thema Feuerbestattung beantwortet und es wird auch über Aspekte des Umweltschutzes gesprochen.




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